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2020-11-29T04:42:42.8862188+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Aktiver Gewässerschutz sichert unsere Wasserressourcen


SW Umwelttechnik betreibt mit hochwertiger Beton und intelligenter Technik aktiven Wasserschutz
Aktiver Gewässerschutz sichert unsere Wasserressourcen

Beton dominiert als langlebiger Werkstoff seit vielen Jahrzehnten den umwelttechnischen Bereich des Tiefbaus. Schächte, Behälter und auch Rohre sind als Betonfertigteile im Wasserschutz unumstritten etabliert. Nicht nur aufgrund der statischen Voraussetzungen, sondern vor allem auch durch die Flexibilität der Betonfertigteilerzeuger hat sich Beton in diesem breiten Anwendungsfeld durchgesetzt.

Dank der Entwicklung von qualitativ besonders hochwertigen Betone nehmen die Einsatzmöglichkeiten im Speziellen sogar noch zu. Die Weiterentwicklung der industriellen Fertigung von Betonfertigteilebehältern bietet hier eine interessante Alternative zu voluminösen Ortbetonbecken – den Bau von Großbehältern aus Fertigteilmodulen. Das börsenotierte Kärntner Familienunternehmen SW Umwelttechnik erzeugt bereits seit vielen Jahren hochwertige Großbecken mit einem Nutzvolumen von 40 m³ bis ca. 1.000 m³. Die Behälterelemente werden in Modulen hergestellt und auf der Baustelle durch ein spezielles Verschraubungssystem kraftschlüssig miteinander verbunden. Bauunternehmen schätzen die kurze Bauzeit und die kurzfristige Betriebsbereitschaft der Anlagen.

Gewässerschutzanlagen an stark frequentierten Strassen
Das ständig steigende Verkehrsaufkommen insbesondere des Schwerverkehrs belastet nicht nur die Luft, sondern auch unsere Böden und Gewässer. Mineralöle, Schwermetalle und feinster Reifenabrieb finden sich als „giftiger Cocktail“ im abfließenden Oberflächenwasser. Schwermetalle hinterlassen sogar irreparable Schäden in unseren Wasserressourcen. Hinzu kommen noch die akuten Gefahren durch Unfälle mit flüssigen Gefahrengütern – Chemikalien aller Art. Aktiver Gewässerschutz ist unumgänglich, wobei sich hier Österreich zu den weltweit führenden Ländern zählen darf. Bei den gesetzlich vorgeschriebenen Anlagen wird je nach Wasseranfall zwischengespeichert und gereinigt oder direkt im Durchlaufprinzip gereinigt. Entsprechend dimensionierte Retensionsräume puffen extreme Regenereignisse ab, sodass ein gleichmäßiges Abarbeiten der Abwassermengen gewährleistet ist. Für den Katastrophenfall sind die Anlagen mit automatischen oder manuell bedienbaren Verschlusseinrichtungen ausgestattet. Im Ernstfall muss eine Menge von 40.000 bis 50.000 Liter gefährliche Flüssigkeit sicher zurückgehalten werden. Reinigungsleistungen von bis zu 99,9% sind heute durchaus machbar. Dabei setzt man auf selbstreinigende Schrägklärtechnik und Filtermaterialien mit hohen Wasserdurchlässigkeistvermögen. SW Umwelttechnik hat in intensiver Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur in Wien und unter Einbeziehung international anerkannter Abwasserexperten ein optimiertes Adsorptionsfiltermaterial entwickelt. Die Reinigungsleistung und Nachhaltigkeit dieses Filtermaterials wurde in Langzeitversuchen für den Einsatz an stark belasteten Strassen nachgewiesen.