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2020-07-15T02:02:01.8117343+02:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

SW ENREGIS® Versickerungssysteme im Baukastensystem


SW ENREGIS® Versickerungssysteme im Baukastensystem
Ihr Projektgebiet liegt in einem Gebiet mit hohen Grundwasserständen? Sie haben keine Flächen für die Errichtung von Versickerungsmulden zur Verfügung?  – In all diesen Fällen stoßen herkömmliche Versickerungssysteme an Ihre Grenzen. Die Lösung dafür sind die extrem belastbaren und flexiblen Sickerelemente der Firma ENREGIS. Mit einem nahezu unschlagbarem Preis-/Leistungsverhältnis setzt das ENREGIS®/X-Box System neue Maßstäbe in Flexibilität und Stabilität. Alleine oder in Kombination mit dem erfolgreichen ENREGIS®/Controlbox Programm lässt es sich in unzähligen Varianten ideal auf die Kundenbedürfnisse in Größe, Geometrie sowie Funktionalität anpassen. Sicherlich einzigartig, können die Hohlkörperelemente in Standardhöhen von 10, 20, 30, 40, 50 und 60 cm sowie auf Kundenwunsch in Höhenabstufungen von 5 cm Schritten gefertigt werden. Dies gibt den Planungsverantwortlichen ein Höchstmaß an Flexibilität in der Auslegung, daher ideal auch geeignet für den Einsatz bei hohen Grundwasserspiegeln. Belastungsoptimierte Überdeckungen sowie Kosteneinsparungen durch Reduzierung des erforderlichen Aushubs (Speicherkoeffizient ca. 95%) machen das System noch wirtschaftlicher.

SW ENREGIS® Versickerungssysteme im Baukastensystem
Die Abbildung zeigt eine von vielen Möglichkeiten der Kombinationen von der ENREGIS®/X-Box mit ENREGIS/System-Controlbox.



Die Vorteile auf einen Blick:
   
  • Extremste Belastbarkeit, geprüft mit > 600 kN/m²
  • in Höhenabstufungen von 5 cm lieferbar
  • volle Kompatibilität zu ENREGIS®/System-Controlbox
  • befahrbar SLW 60 ab 70 cm, SLW 30 u. PKW ab 60 cm
  • maximale Erdüberdeckung bis zu 4,5 m   
  • maximale Einbautiefe bis zu 5 m


SW ENREGIS® Versickerungssysteme im Baukastensystem
Komplettanlage mit Filter, Retention, Schwermetalladsorption und Biofiltrations-/Versickerungsstufe

Die Qualitätszielverordnung Grundwasser gibt neue Grenzwerte bei der Versickerung von Regenwässern vor. Gibt es auch dafür Lösungen von Seiten der Firma ENREGIS?

Ja. Die Reinigung organisch sowie anorganisch belasteter Regenwasserabläufe stellt eine zunehmend größere Herausforderung dar. Gerade im Bereich der Regenwasserbehandlung über die belebte Bodenzone (Mulde) macht es Sinn, hinsichtlich der Anforderungen genauer hinzuschauen. So kommen aus Fachkreisen Zweifel über die Funktionsfähigkeit, Sicherheit und vor allem auch Fragen zur Nachhaltigkeit entsprechender „natürlicher“ Reinigungsstufen auf. Hinzu kommt, dass der hierzu notwendige, meist immense Flächenbedarf gerade in Ballungsgebieten nicht mehr aufgebracht werden kann. Die Belastung der Niederschläge resultiert aus geogenen und anthropogenen Emissionen, die vorwiegend in gelöster Art mit dem Niederschlag die Flächen belasten sowie aus Trockendepositionen in Form von Staubniederschlägen als auch Materialablösungen von Zink- und Kupfer-Dacheindeckungen sowie Fassadenverkleidungen oder in Form sonstiger Schwermetallverunreinigungen wie Blei oder auch durch Aluminium. Diese Belastungen sowie die von Verkehrsflächen ausgehende Verschmutzung durch Reifen- oder Bremsenabrieb, Leckagen- und Tropfverluste verunreinigen das Niederschlagswasser erheblich. Neben den Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen sind es aber auch Nährstoffe, z.B. Nitrit und Nitrat, Pestizide sowie Phenole und nicht zuletzt die polyaromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), die als organische Belastungen die Reinigung des Flächenabflusses schwierig gestalten. Hinzu kommen Bakterien, Viren sowie der Eintrag von Tausalzen während der Winterperiode. Hier setzt nun das ENREGIS®/Regenwasser Behandlungskonzept an. Es  basiert auf einer konsequenten Trennung der organischen und anorganischen Behandlung der Regenwasserabläufe. Die einzelnen Verfahrensstufen (Behandlungsstufen) werden hinsichtlich der örtlichen Rahmenbedingungen projektspezifisch, kosten- und leistungsoptimiert ausgelegt und bieten so ein hohes Maß an Sicherheit und Flexibilität. Hinzu kommt, dass die gesamte Behandlungsmaßnahme unterirdisch stattfindet und so keinerlei Flächenverlust entsteht!