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2020-11-30T01:43:39.7631719+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

POLOPLAST: Schallschutz im Hausabfluss


POLOPLAST: Schallschutz im Hausabfluss
POLOPLAST beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Schallschutz im Hausabfluss. Diese Kompetenz findet sich in den schalldämmenden Hausabflussrohrsystemen POLO-KAL NG und POLO-KAL 3S wieder.

POLO-KAL NG, das schalldämmende Qualitäts-Hausabflussprogramm ist seit über 15 Jahren in dreischichtiger Ausführung im Sanitärfachbereich eine fixe Größe. In jahrelanger Zusammenarbeit mit Universitäten und Prüfinstituten sowie Fachplanern und Installateuren ist durch kontinuierliche Weiterentwicklung ein Produktsystem gereift, welches mit seiner innovativen 3-Schicht-Technologie nachhaltig für Wohnkomfort, Behaglichkeit und hohe Lebensqualität sorgt.

POLO-KAL 3S, das dreischichtige hochschalldämmende Hausabflussrohrsystem ist seit über 20 Jahren erfolgreich am Markt. Die Rohr-Mittelschicht besteht aus dem viskoelastischen Werkstoff POROLEN. Dieser dämpft Stöße und Schwingungen, absorbiert Luft- und Körperschallwellen und reduziert so nachhaltig die Abflussgeräusche. Als  hochschalldämmendes Abflussrohrsystem ist POLO-KAL 3S das Schallschutzrohr für Gebäude mit sehr hohen Anforderungen an die Schalldämmung. Insbesondere im Fallstrang erweist sich POLO-KAL 3S als hervorragende Schallschutzlösung.


POLOPLAST-Rohrsysteme erfüllen die hohen Anforderungen an den Schallschutz
Die Messergebnisse der Schallprüfungen am Fraunhofer Institut für Bauphysik in Stuttgart gemäß der europäischen Norm EN 14366 stellen die hohe Schallschutzkompetenz der POLOPLAST 3-Schicht-Rohrsysteme eindrucksvoll unter Beweis.

Auch bei einem Volumenstrom von 4,0 l/s im Fallrohr liegen beide Hausabflussprogramme deutlich unter den Schallschutzanforderungen der DIN 4109 und der VDI 4100.

Die Mindestanforderung dieser Normen beträgt für haustechnische Anlagen 30 dB(A). Als Stand der Technik ist heute der normative erhöhte Schallschutz mit 25 dB(A) etabliert. Der erhöhte normative Schallschutz mit 25 dB(A) unterscheidet sich von den Mindestanforderungen mit 30 dB(A) „nur“ um 5 dB(A). Tatsache ist aber, dass eine Erhöhung von 3 - 5 dB(A) als doppelt so laut wahrgenommen wird. Eine Erhöhung des Schalldruckpegels von z.B. 17 dB(A) auf z.B. 27 dB(A) bedeutet, dass das Abflussgeräusch ca. 3mal so laut zu hören ist.



 Beim Vergleich von Schallmessergebnissen ist zu beachten:
  • Dass etwaige Gegenüberstellungen mit vergleichbaren Werten durchgeführt werden (Lin = Installationsschallpegel – der für die Praxis relevante Wert).
  • Dass etwaige Gegenüberstellungen mit dem gleichen Prüfaufbau verglichen werden.
  • Die Art der verwendeten Schellen sowie deren fachgerechte Montage.
  • Dass die Darstellung vollständige Informationen über den Prüfaufbau und die angegebenen Messwerte enthält.
  • Vergleiche sind nur bei gleicher Wassermenge möglich. In der Praxis sind 4 l/s vor allem im mehrgeschoßigen Wohnbau üblich. Bereits das einmalige Entleeren des WCs erfolgt mit 2 l/s in den Fallstrang. Bei einer Verdoppelung des Volumenstromes auf 4 l/s erhöht sich der Schallpegel erfahrungsgemäß um 20 - 30%.


Fraunhofer Institut: Fachbeitrag, Auszüge: „Einfluss der Montage auf das Geräuschverhalten von Abwassersystemen“ von Joachim Mohr, Lutz Weber und Antje Meister

1. Einfluss der Rohrschelle auf den Schallpegel im Empfangsraum
„Bei Standard-Rohrschellen (Anm.: Stahlschelle mit Gummieinlage) hat hauptsächlich die Öffnungsweite der Rohrschelle starken Einfluss auf den im Empfangsraum gemessenen Schallpegel.“
„Ein überraschendes Ergebnis ergibt sich beim Vergleich der Messungen mit vollständig geschlossener und starrer Rohrschelle. Die Messwerte sind nahezu gleich, das heißt, dass der Profilgummi bei vollständig geschlossener Rohrschelle so stark komprimiert wird, dass die Körperschallentkoppelung nahezu vollständig verloren geht.“

2. Aussage zu Stütz- und Fixierschellen
„Aufgrund der Bauweise reagieren Stütz- und Fixierschellen weitaus stärker auf Montageeinflüsse als Standard-Rohrschellen. Auch bei optimaler Montage (Stützschelle ohne Kontakt zum Abwasserrohr) kann der gemessene Installations-Schallpegel aufgrund unterschiedlicher Lastverteilung und möglicherweise auftretender Querkräfte um bis zu 7 dB(A) variieren. Da diese Montageeinflüsse normalerweise nicht erfasst werden können, sind Stütz- und Fixierschellen für vergleichende Messungen im Prüflabor normalerweise nicht geeignet.“