Lärmreduktion in Schulen und Kindergärten: Akustik-Lösungen von FRANNER


Lärmreduktion in Schulen und Kindergärten: Akustik-Lösungen von FRANNER
Viele wissenschaftliche Studien belegen: Lärm in Schulen und Kindergärten stört nachhaltig und führt zu  Gesundheitsrisiken, sowohl für PädagogInnen als auch für Kinder und Jugendliche. Lärm stört die Kommunikation und verringert die Aufmerksamkeit und Konzentration, auch psychische Probleme von Kindern wurden in Studien belegt. Hingegen wirken sich akustisch optimierte Räumen auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen sehr positiv aus. Studienergebnisse dazu finden Sie hier:

Lärmreduktion mit technischen und raumakustischen Maßnahmen sind leicht realisierbar

In Schul- und Sporträumen für Kinder ist die Raumakustik besonders wichtig und sollte einen großen Stellenwert beim Planer und Bauherren einnehmen. Hier haben sich folgende raumakustische Maßnahmen sehr gut bewährt:

    a)    Schallschluckende Decken und Wände

Je nach Beschaffenheit und Nutzung der Räume (Klassenzimmer, Turnsaal, Gänge) sollte die Raumakustik von einem Fachplaner bzw. von einem kompetenten Berater geplant werden. In der Regel werden entweder nur die Deckenflächen, häufig  auch Wandflächen mit Akustikmaterialen in Teilbereichen ausgestattet.

Ideal sind dafür entweder geklebte Schaumstoffabsorber, Decken- bzw. Wandsegel, Lärmschutzplatten, Sonderformen für betonkernaktivierte Decken und fugenloser Zellulose-Akustikspritzputz. Auch
ÖKO-zertifizierten Materialien aus recycelten Getränkeflaschen werden verstärkt eingesetzt.

Beispiel 1: Erich Fried Gymnasium- Wien
Mit Schaumstoff-Absorberplatten an der Decke des Physiksaales
wird die Raumakustik nachhaltig verbessert.
Beispiel 2: Kindergarten Aspern a. d.  Zaya
Im Turnsaal mit gewölbter Decke bringt ein fugenloser
Zellulose-Akustikspritzputz eine deutliche Verringerung
des Nachhalls und der Lärmbelästigung.

Beispiel 3: FH Campus Wien – Computersaal
Decken und Wandsegel auf betonkernaktivierter Decke verringern die Schallreflexionen deutlich.
Beispiel 4: Volksschule Siegless – Turnsaal
BAB Lärmschutzplatten an der Decke verhindern den störenden Nachhall sowie Durchgangslärm im Turnsaal.

Technische Daten für passende Akustik-Systeme in Schulen und Kindergärten finden Sie hier:


    b)    Schalldämmung zu benachbarten Räumen

Geräusche aus benachbarten Räumen können im Klassen- oder Gruppenraum ebenso störend sein.
Eine qualitativ gute Durchgangsschalldämmung verhindert bzw. verringert die Übertragung von Lärm
dauerhaft.

Beispiel 5: Biegeweiche Vorsatzschale mit Verbundschaumplatten

Verbund-Schalldämmsysteme gibt es in verschiedenen Stärken von 65 bis 125 mm. Sie sind zur Verbesserung des Durchgangsschalls besonders gut geeignet. Abhängig von der Lärmproblematik, Gesprächslärm bis zur Livemusik, kann bei einer Systemdicke bis 125 mm eine Reduzierung des Durchgangslärms bis zu 20 dB erzielt werden.

Technische Daten zur Durchgangsschalldämmung finden Sie

Sind die Bauordnungen und ÖNORM für eine gute Raumakustik ausreichend?  
Dazu meint der Ziviltechniker und Gerichtssachverständige Dipl.Ing. Joachim Jira ( ):
„Die Normen, Regelwerke und Bauordnungen definieren lediglich Mindeststandards. Um einen deutlich besseren Schallschutz in Schulen und Kindergärten zu bekommen, muss das der Bauherr erstens wollen und zweitens auch im Bauauftrag verankern. In der ÖNORM B 8115 Teil 5 sind über die Mindeststandards hinausgehende Schallschutzklassen definiert. Die Realisierung eines höheren Schallschutzes ist jedenfalls nicht der Standard und bedarf einer detaillierten Planung. Bei größeren schalltechnischen Problemen sollte auf jeden Fall die Hilfe eines fachkundigen Bauphysikers in Anspruch genommen werden. Wird dies nicht ordentlich berücksichtigt, sind erhebliche Reklamationen garantiert. Eine nachträgliche Sanierung ist meistens mit großem wirtschaftlichem und bautechnischem Aufwand verbunden. Wird die Akustikdämmung bereits in der Planung berücksichtigt, ist der Mehraufwand minimal und beträgt nur 3-5 % der Gesamtkosten eines neuen Gebäudes.“ 

Das richtige Dämmmaterial und der fachgerechte Einbau sind entscheidend 
Wie die Raumakustik in Schulen und Kindergärten effektiv verbessert werden kann und welche Rolle Raumakustik und Luftschall spielen, weiß Susanna Franner, Geschäftsführerin von FRANNER Lärmschutz: „Stärke und Eigenschaften der Schallschutzprodukte sind wichtig, entscheidend ist aber der fachgerechte Einbau in die Bauwerke.  Das berücksichtigen viele Baufirmen zu wenig. Die Leidtragenden einer schlechten, unprofessionellen Arbeit  sind später immer die Kinder und PädagogInnen. Wenn Dämmmaterialien richtig eingebaut sind, werden Geräuschquellen korrekt absorbiert bzw. gedämpft.“

Weitere Infos und Fotos finden Sie unter