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2020-11-27T00:33:26.9242969+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

AKZO NOBEL: VOC - Was geht, was kommt, was bleibt


Ab 2010 gelten verschärfte VOC-Grenzwerte, die Industrie und Maler vor neue Herausforderungen stellen
AKZO NOBEL: VOC - Was geht, was kommt, was bleibt

Kraftfahrzeugemissionen mit ihren Stickoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) sind die Hauptquelle für durch den Menschen verursachte Luftverschmutzung. Die Einwirkung von Sonnenlicht auf Stickoxide und VOC (volatile organic compounds), zu Deutsch flüchtige organische Verbindungen, führt zur Bildung von bodennahem Ozon. Auch Bautenanstrichmittel enthalten VOC. Die EU ist bemüht, die Ozonbelastung zu reduzieren. Mit der „Decopaint-Richtlinie“ setzte die EU auf produktbezogene Regelungen, um die Emission bei der handwerklichen Verarbeitung zu vermindern. Die wichtigsten Bautenanstrichstoffe werden in 12 Gruppen unterteilt. Die entsprechenden Grenzwerte der VOC-Gehalte gelten seit dem 1.1.07 und in der zweiten Stufe ab dem 1.1.10. Es wird erwartet, dass in den Ländern der derzeitigen EU ab dem Jahr 2010 die Emissionen um ca. 280.000 Tonnen Lösemittel pro Jahr reduziert werden können.

VOC: Neue Herausforderungen
Die gesamte Farbenindustrie muss neue Produkte entwickeln, die die Grenzwerte einhalten. Herbol hat sich seit Jahren mit diesem Thema auseinandergesetzt. Mit dem Herbol-Hydroprimer sowie einem wasserverdünnbaren Airless-System wurden schon frühzeitig sehr gute und rationelle Lack-Alternativen zur Verfügung gestellt. Diese erfüllen heute schon die Vorgaben der VOC-2010-Verordnung. Bei den lösemittelbasierten Produkten konnte das gesamte Sortiment erfolgreich auf die VOC-2007-Anforderungen ausgerichtet werden. Hierfür stehen sichere Produkte, wie z. B. der Alkydharzlack Herbol-Herbolux PU Satin ZQ und Herbol-Venti 3Plus Satin ZQ, die in puncto Deckvermögen und Verarbeitung hervorragende Eigenschaften besitzen.

Verschärfte VOC-Stufe 2010
Mit den neuen Grenzwerten, die 2010 in Kraft treten, hat der Gesetzgeber die Hürde für lösemittelbasierte Produkte sehr hoch gelegt. Ralph Maier, Markenmanager Herbol, dazu: „Im Schnitt wird der Lösemittelanteil um 10 bis 30 Prozent reduziert. Die Herbol-Produktentwickler haben intensiv an der Umsetzung dieser Vorgaben gearbeitet.“ Neben der Entwicklung der lösemittelbasierten Lacke innerhalb der VOC-2010-Verordnung wird die Marke Herbol auch das Angebot an malergerechten wasserbasierten Lacken erweitern. Somit wird sich der Maler zukünftig das beste Produkt aus beiden Technologien für den jeweiligen Einsatz auswählen können. Es ist aber bereits abzusehen, dass die neuen Qualitäten hinsichtlich ihrer Verarbeitungseigenschaften neue Anforderungen an das Malerhandwerk stellen werden. Ralph Maier ergänzt: „Wir werden alle Maler mit Know-how und Service unterstützen.“