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2020-11-24T00:24:43.2821094+01:00 BAUDATENBANK.AT - Österreichische Baudatenbank

Keramik im Schornsteinbau beliebt


Keramik im Schornsteinbau beliebt
Der Werkstoff Keramik findet schon lange nicht mehr nur im Küchen- und Sanitärbereich seinen Platz – auch die Schornsteintechnik hat den Werkstoff entdeckt.

Zu den Eigenschaften von Keramik zählen unter anderem eine Hitzebeständigkeit bis weit über 1000°C, die hohe Abrieb- und Verschleißfestigkeit, umfassende Korrosionsbeständigkeit, Feuchteunempfindlichkeit und Formstabilität. Und diese Stärken macht sich auch Ahrens Schornsteintechnik aus Wieselburg zu Nutze. Das österreichweit tätige Wieselburger Unternehmen bietet seit 35 Jahren in puncto Schornsteinsanierung, aber auch Neubau und Energieberatung profundes Fachwissen. Bei Ahrens fällt die Entscheidung beim  Ahrens LAF und Ahrens CI auf das 8 mm starke Keramikrohr, ausgestattet mit einer 6 cm tiefen, in einem Stück isostatisch verpressten, Verbindungsmuffe.

Keramik ist nicht gleich Keramik
Das verwendete Keramikrohr trägt die Qualitätsbezeichnung A1N1/A2P1 lt. Europäischer Norm EN 1457 Teil 1/2007. Demnach ist das Innenrohr dieser Type auf erhöhte Wasserdampfdurchlässigkeit geprüft. Der k+d Wert befindet sich unter 2g/hm2 (nicht mehr als 2g Wasser/Stunde/m2). Es ist somit für den Überdruckbetrieb geeignet. Zusätzlich dazu ist beim verwendeten Keramikrohr die Säurebeständigkeit höher als bei herkömmlichen Schamotterohr-Materialien. Aufgrund der sicheren, gegen Feuchtigkeit und Säure unempfindlichen Konstruktion eignet sich Keramik gleichermaßen für Holz, Heizöl oder Erdgas und gewährleistet eine lange Lebensdauer. Keramikrohre sind unempfindlich gegen hohe Temperaturen und rosten nicht. Das heißt: ein Rußbrand im Kamin mit anschließender Kondensation der Rauchgase ist möglich, ohne dass die Gefahr der Versottung des Kamins besteht. In Verbindung mit der einzigartigen 6 cm Muffe erhält man ein einzigartiges Rohr – das Herzstück der Ahrens Keramik-Kaminsysteme für Sanierung und Neubau.