Begehbarer Dachgarten im Mittelpunkt der neuen Konzernzentrale


Begehbarer Dachgarten im Mittelpunkt der neuen Konzernzentrale

Unweit vom Wiener Stadtzentrum entstand die neue Konzernzentrale der Erste Group für etwa 4.500 Mitarbeiter. Das Projekt wurde nach dem DGNB-System von der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) mit der höchsten Stufe „DGNB Gold“ ausgezeichnet. Geplant wurde das neue Headquarter von Henke Schreieck Architekten aus Wien.

Die geschwungene Architektur des Gebäudes schafft eine Offenheit, die einladend und naturverbunden auf die Menschen, die sich auf dem Erste Campus aufhalten, wirken soll. Den Architekten war es wichtig, durch die Integration von Grünräumen eine urbane Stadtlandschaft zu schaffen und so für eine motivierende Atmosphäre und Wohlbefinden zu sorgen.

Begrünte Dächer auf vier Ebenen
Einen wichtigen Bestandteil des nachhaltigen Bauens bilden auch die verschiedenen, großflächigen Dachbegrünungen auf den verschieden Dachebenen - von der begrünten Tiefgarage über das 2. und 9. bis zum 12. Obergeschoss. Dabei sind alle Dachflächen der neuen Konzernzentrale mit insgesamt etwa 14.000 Quadratmeter begrünt. Die Planung der Dachbegrünungen lag in den Händen der renommierten Landschaftsarchitekten Atelier Auböck + Kárász aus Wien, die über umfangreiche Erfahrungen durch verschiedene Projekte verfügen. Unterstützt wurden die Planer durch die Landschaftsarchitektin Gundula Dyk, die den europaweit tätigen Systemanbieter für Dach- und Fassadenbegrünung Optigrün international AG in Österreich vertritt.

Mittelpunkt und Blickfang zugleich stellt der einseh- und begehbare etwa 6.000 Quadratmeter große Dachgarten auf dem zweiten Obergeschoss, dem sogenannten „Gartendeck“, dar. Geschickt umgeben von den geschwungenen Büroneubauten sind viele Büros in Richtung des Landschaftsdachs ausgerichtet und die Mitarbeiter haben einen freien Blick auf die Begrünung. Der Dachgarten (Optigrün-Systemlösung „Landschaftsdach“) ist klar strukturiert und wird optisch dominiert durch Rasen, Sträucher, Bäume und Verkehrsflächen aus Plattenbelägen. Die Wege sind so angelegt, dass sich die Rasen-Baum-Flächen bequem umrunden lassen und Blockstufen immer wieder zum Verweilen einladen.  Auf den oberen Dachflächen in luftiger Höhe von etwa 30-50 Metern befinden sich auf über 8.000 Quadratmeter Extensivbegrünungen (Optigrün-Systemlösung „Naturdach“)in mehrschichtiger Bauweise. Aufgrund der windexponierten Lage mussten hier Vorkehrungen zur Lage- und Verwehsicherung des Begrünungsaufbaus ergriffen und nach Berechnungen der Optigrün-Anwendungstechnik vorkultivierte Vegetationsmatten verlegt werden.


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Quellenhinweis „Optigrün“